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Wikki-Tarzan

 

 
 
 
 
 
 
 Handlung

Vor der Küste von Afrika retten sich ein Mann, seine Frau und ihr Baby von einem brennenden Schiff. Sie stranden und bauen sich auf afrikanischem Boden ein Baumhaus, um zu überleben.

Währenddessen verlieren die Gorillas Kerchak und Kala ihren einzigen Sohn an einen Leoparden namens Sabor, der das Affenbaby tötet. Als sie sich daraufhin nach einem anderen Revier umsehen, hört Kala das Schreien des Menschenbabys und folgt der Stimme bis zum Baumhaus. Sie erkundet es und entdeckt, dass alles durchwühlt ist und die Eltern des Babys tot in der Ecke liegen, offensichtlich auch von dem Leoparden umgebracht. Kala stößt schließlich auf das Baby, das unter einem Tuch verborgen war, und adoptiert es. Sie bringt es zu den anderen Affen, obwohl ihr Mann Kerchak es nicht mag. Er mag generell keine Menschen, und außerdem wollte er nach dem Verlust ihres Kindes keine Kinder mehr haben. Kala nennt das Kind schließlich "Tarzan".

Fünf Jahre später versucht sich der inzwischen herangereifte Tarzan den Affen anzupassen, denn auf Grund seines Aussehens fühlt er sich als Außenseiter. Er findet aber im Gorillamädchen Terk und dem Elefantenjungen Tantor seine besten Freunde.

Wieder einige Jahre später wird der erwachsene Tarzan vom Leoparden Sabor angegriffen und verteidigt sich erfolgreich mit einer Speerspitze. Tarzan tötet mit Sabor den Mörder von Kerchaks Kind und gewinnt damit den Respekt des Affenhäuptlings. Die Affen werden in ihrer Freude über diese Entwicklung jäh unterbrochen, als aus der Ferne ein Gewehrschuss zu hören ist. Tarzan geht dem Geräusch auf den Grund und entdeckt drei Menschen. Es sind Professor Archimedes Porter, seine Tochter Jane und ihr Jagdführer Clayton. Tarzan findet Interesse an Jane und kommt in die Verlegenheit, sie vor einigen wütenden Pavianen zu retten. Er versucht sich mit ihr zu verständigen, doch er kann sich nur in der Sprache der Affen unterhalten.

Jane kehrt schließlich in das Camp zurück und findet es verwüstet vor. Tarzans Freunde hatten alles auf den Kopf gestellt, und Tarzan versucht, Jane klar zu machen, dass Affen nun mal so sind.

Nach einiger Zeit kann es Tarzan vor Neugierde nicht mehr aushalten und sucht das Lager erneut auf. Diesmal wird er dem Professor und Clayton vorgestellt. Mit vereinten Kräften bringen sie Tarzan ein wenig Englisch bei und fragen ihn, wo sich die Gorillas aufhalten. Tarzan führt sie zu Kala und Terk, doch mit einem Mal erscheint Kerchak und gebärdet sich bedrohlich vor Tarzan und seinem Gefolge. Während die anderen fliehen, wird Tarzan von Kerchak gescholten, und er nimmt Reißaus.

Kala zeigt ihm das Baumhaus, in dem sie ihn einst gefunden hatte, und Tarzan entdeckt ein Bild von sich und seinen Eltern. Nun wissend, wohin er gehört, zieht Tarzan den alten Anzug seines Vaters an und schließt sich Jane, die ihn mehr und mehr betört, Prof. Porter und Clayton an.

Sie gehen an Bord eines Schiffes, wo sie die Crew von Piraten gefangen vorfinden. Es sind Claytons Leute, und er enthüllt, dass er die Gorillas einfangen und in Europa verkaufen will. Er sperrt Tarzan, Jane und Porter in den Frachtraum des Schiffes und geht zurück an Land. Doch Tarzan und die anderen beiden haben Glück, denn sie werden von Terk und Tantor gerettet, und allesamt brechen sie auf, um Clayton zu stoppen.

Als sie ihn endlich finden, befindet er sich bereits im Gefecht mit den Gorillas, die von Claytons Leuten zusammen getrieben werden. Kerchak wird durch Claytons Gewehr tödlich verletzt, doch Tarzan greift ein. Während Jane, Prof. Porter, Tantor und Terk die Gorillas befreien und Claytons Handlanger einsperren, kämpfen Tarzan und Clayton zwischen den Bäumen. Tarzan wirft einige Kletterpflanzen auf Clayton, woraufhin er sich verheddert. Panisch beginnt er sich mit seiner Machete zu befreien. Tarzan bemerkt, dass sich eine Schlingpflanze gefährlich um Claytons Nacken gewunden hat. Er versucht noch, ihn zu warnen, doch es ist zu spät: Mit einem kräftigem Schlag durchtrennt er die vorletzte Schlingpflanze und erhängt sich damit selbst an Einer. Kerchak entschuldigt sich in seinen letzten Atemzügen dafür, dass er Tarzan nicht vertraut hat und macht ihn zum Anführer der Gorillas.

Tarzan verabschiedet sich von Jane und Prof. Porter, als die beiden wieder an Bord des Schiffes gehen wollen, doch Jane entscheidet sich kurzfristig dafür, bei ihm zu bleiben, da sie erkannt hat, dass sie Tarzan liebt. Schließlich bleibt auch Prof. Porter und Tarzan gliedert die beiden in die Affengesellschaft ein.

 
 Darsteller
 

Tarzan 

Tarzan als Kind

Jane 

 Professor Porter

Clayton 
         

Terk 


Tantor 


Kala und Kerchak

Sabor
 
 
 
 Hintergrund


 

 Tarzan ist der 37. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt Disney Studios aus dem Jahr 1999. Er beruht auf dem Roman Tarzan bei den Affen (engl. Tarzan of the Apes) von Edgar Rice Burroughs aus dem Jahre 1912 und ist bis jetzt die einzige abendfüllende, animierte Version des Stoffes über den „Herrn des Dschungels“. Der Film war ein kommerzieller Erfolg, er spielte in den USA über 171 Millionen Dollar ein und wurde in Deutschland von über 5,6 Millionen Zuschauern gesehen.

Um die 3D-Hintergründe mit nie gesehener Bildtiefe zu realisieren, arbeitete das Tarzan-Produktionsteam mit der neuen, eigens für den Film erstellten 3D-Mal- und Render-Software „Deep Canvas“ („Tiefe Leinwand“). Diese Technik erlaubt es Künstlern, CGI-Hintergründe zu erstellen, die wie herkömmliche Zeichnungen aussehen. Für diese Entwicklung bekamen die Entwickler von „Deep Canvas“ im Jahr 2003 von der „Academy of Motion Picture Arts and Sciences“ einen Spezial-Oscar für Technische Entwicklung überreicht.

Nach „Tarzan“ wurde „Deep Canvas“ benutzt, um 75% der Umgebungen von Disneys nächstem abendfüllenden Spielfilm, Der Schatzplanet, zu erstellen. Da die Ergebnisse aber weniger liebevoll als seine Vorgänger gestaltet waren und alles sehr scharf gezeichnet war, entschied man sich bei den nächsten Filmen wieder für die herkömmliche Zeichen-Methode, da sich die früheren Filme auch ohne High-Tech bewährt hatten.

„Deep Canvas“ verschwand mehr oder weniger in der Versenkung und wurde seitdem in keinem anderen Film mehr benutzt, vor allem auch, weil „Deep Canvas“ Arbeitsprozesse, die man auch mit anderen Render-Programmen angehen konnte, nur verlangsamte. Eine erweiterte Version von „Deep Canvas“ sollte ursprünglich in „Angel and Her No Good Sister“', einem geplanten animierten Disney-Film, verwendet werden, aber seit das Projekt abgesagt ist, wurde „Deep Canvas“ nicht mehr eingesetzt.

 
 
 
 Award

 

 ASCAP Awards 2000

  • Most Performed Songs (Phil Collins)
  • „You’ll Be in My Heart“ (Phil Collins)
Oscarverleihung 2000
  • Bester Song („You’ll Be in My Heart“)
Saturn Awards 2000
  • nominiert für:
    • Bester Fantasyfilm
Annie Awards 1999
  • Technischer Fortschritt im Bereich Animation (für „Deep Canvas“)
  • nominiert für:
    • Herausragende Leistung in einem animierten Spielfilm
    • Herausragende Charakteranimation (Ken Duncan)
    • Herausragende Charakteranimation (Glen Keane)
    • Herausragende Regie in einem animierten Spielfilm (Kevin Lima, Chris Buck)
    • Herausragende Effektanimation (Peter DeMund)
    • Herausragende Filmmusik in einem animierten Spielfilm (Phil Collins für den Song „Two Worlds“)
    • Herausragendes Produktdesign in einem animierten Spielfilm (Dan St. Pierre)
    • Herausragendes Storyboard für einen animierten Spielfilm (Brian Pimental)
    • Herausragende Sprechleistung in einem animierten Spielfilm (Minnie Driver für ihre Rolle als „Jane“)
    • Herausragendes Drehbuch für einen animierten Spielfilm (Tab Murphy, Bob Tzudiker, Noni White)
BMI Film & TV Awards 2000
  • BMI Film Music Award (Mark Mancina)
Goldene Leinwand 1999
Golden Globes 2000
  • Bester Song („You’ll Be in My Heart“)
Grammy Awards 2000
  • Bestes Soundtrackalbum (Phil Collins, Mark Mancina)
  • nominiert für:
    • Bester Song für Film, Fernsehen oder Visuelle Medien („You’ll Be In My Heart“)
Oscarverleihung 2003
  • 2003 – Spezial-Oscar für Technischen Fortschritt („Deep Canvas“)
 
 

 
 
 
 
 
 
 
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