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Wikki-Goofy

 

 
 
 
 
 
 
 Biografie

Seinen ersten Auftritt hatte Goofy am 25. Mai 1932 in dem Trickfilm Mickey's Revue, sein erster Solo-Auftritt folgte 1939 in Goofy and Wilbur. Im Film „Der Strauß Oskar“ (1936) trägt Goofy erstmals seine bis heute charakteristische Kluft, eine hohe blaue Mütze und einen roten Pullover mit schwarzer Weste.

Es entstanden zwei abendfüllende Zeichentrickfilme mit Goofy in der Hauptrolle: Der Goofy Film (1995), welcher Goofy bei einem Ausflug mit seinem Sohn Max zeigt, und der nur auf Video erschienene Film Goofy nicht zu stoppen (2000), in dem Goofy an einem Skateboardturnier teilnimmt.

Zuvor hatte Goofy schon kleinere Rollen in den abendfüllenden Filmen Der Drache wider Willen, Drei Caballeros im Sambafieber und Fröhlich, Frei, Spaß dabei.

Goofys Filmkarriere kann man in folgende Etappen unterteilen: In den 1930er-Jahren entstanden viele Kurzfilme, in denen Goofy als Begleiter von Micky Maus und Donald Duck auftrat. Der erste dieser Filme war Orphan's Benefit und erschien 1934. Er handelt von einer von Micky moderierten Theatervorstellung, in der Donald Gedichte vorträgt und Goofy als Tänzer auftritt.

Die 1940er-Jahre waren geprägt von vielen Sportparodien, auch bekannt als „Sport-Goofy“. Goofy versucht sich dabei meist erfolglos in allen möglichen Sportarten wie Football, Baseball, Reiten, Wasserski, Skifahren, Schwimmen und vielen andere. Charakteristisch dabei ist, dass er Fehlschläge immer gelassen, gleichmütig und phlegmatisch hinnimmt, ohne dabei die Beherrschung zu verlieren.

In den 1950er-Jahren wandelte sich Goofys Rolle zu einer Gestalt, die stellvertretend für den typischen amerikanischen Bürger mit Ehefrau, Kind und Haus war. In diesen Filmen werden bestimmte Alltagssituationen parodiert, zum Beispiel das Verhalten von Autofahrern und Hausmännern. Der Kurzfilm „Motor Mania“ (1950), der in dieser Periode entstand, erhielt dabei einen Preis für die Sicherheit im Straßenverkehr. Goofy hat in diesem Film als Besonderheit zwei Namen. Als liebenswürdiger Mr. Walker tritt er als Fußgänger in Erscheinung, der arge Schwierigkeiten hat, die verkehrsreichen Straßen zu überqueren und sobald sich Goofy hinter das Steuer eines Autos setzt wird er zum Verkehrsrowdy Mr. Wheeler, der für eben die Probleme des Mr. Walker mit verantwortlich ist. Dem Film folgten später noch zwei weitere Verkehrssicherheitsfilme: Freewayphobia #1 und Goofy's Freeway Troubles (beide aus dem Jahr 1965).

In den 1990er-Jahren erschien die Fernsehserie Goofy & Max mit 78 Folgen, die die typischen Probleme schildert, die Alleinerziehende mit ihren Kindern haben. In dieser Serie ist Goofy mit Kater Karlo, der ebenfalls einen Sohn hat, befreundet und erlebt mit diesem zusammen vielfältige Abenteuer. Aus der Serie Goofy und Max heraus entstanden auch die beiden oben erwähnten Spielfilme Der Goofy Film und Goofy nicht zu stoppen.

 
 
 
 Hintergrund


 

 Goofy (adj. engl. für „albern“, „doof“) wurde von Art Babbitt (Arthur Harold Babitsky, 1907–1992) erdacht und ist der treue Freund von Micky Maus. Die Comic-Figur gehört, wie auch Donald Duck, mit zu den ersten Disneyfiguren. Ursprünglich hieß er Dippy Dawg (verdrehter Hund), 1939 wurde die Figur dann aber zu Goofy umbenannt. Als Supergoof ist er der dem Phantomias der Duck-Welt entsprechende Superheld. Das Auffallendste an ihm ist sein weltbekanntes Lachen („Ahijak“). Gesprochen wurde Goofy in allen alten Filmen von Pinto Colvig. Goofy ist freundlich und treu, fällt aber eher durch seine Naivität und Tollpatschigkeit auf. Neben den Filmen und den Comics erschienen in Albanien und den Malediven auch mehrere Briefmarkenserien mit Goofy-Motiven.

 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
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